Content mit KI –
Fluch, Segen oder beides?
Up-to-Date: 05.07.2026

Für dich, zum Mitnehmen
Wie KI dich beim Schreiben unterstützen kann.
Wo sie dir wirklich Zeit spart.
Und warum gute Inhalte trotzdem
mehr brauchen als nur einen Prompt.

Hinter der Tastatur
Deborah Kliebhan. Content Managerin mit Liebe für gute Texte, SEO, kreative Ideen und ehrliche Inhalte. Zwischen KI-Tools, Feinschliff und der Frage: Was ist eigentlich guter Content?

Hier bist du richtig, wenn…
du Content erstellst und dich fragst, wie viel KI heute für dich übernehmen kann. Und wo ohne Erfahrung, Gefühl
und Kontrolle schnell Probleme entstehen.
Die Idee zu diesem Beitrag kam mir aus aktuellem Anlass.😉 Neulich habe ich einen Text mit KI recherchiert, anstatt zu googeln. Ehrlich gesagt: Auf den ersten Blick sah alles super aus. Flüssig, logisch aufgebaut. Auch auf Nachfragen wurde mir versichert, dass die Angaben stimmen. Doch beim genaueren Lesen sind mir kleine Ungereimtheiten aufgefallen – falsche Zahlen, erfundene Quellen, und natürlich die typische „KI-Sprache“. Spätestens da war klar: Ohne Faktencheck und den menschlichen Feinschliff geht es nicht.

Die Vorteile: KI als Turbo für Content
Natürlich hat der Einsatz von KI im Content-Marketing nicht nur Schattenseiten. Richtig eingesetzt kann sie unheimlich hilfreich sein, und zwar nicht nur für große Konzerne, sondern auch für kleine Unternehmen, Agenturen oder Selbstständige. Denn KI-Tools bringen etwas mit, das im stressigen Arbeitsalltag oft fehlt: Tempo, Inspiration und Entlastung.
Ob es darum geht, den ersten Entwurf für einen Blogartikel zu schreiben, neue Ideen für Social-Media-Posts zu entwickeln oder auf Knopfdruck gleich mehrere Varianten einer Produktbeschreibung zu erhalten – die Möglichkeiten sind enorm. Wer bisher ewig mit leeren Dokumenten und Schreibblockaden gekämpft hat, kann mit KI deutlich schneller starten und mehr Energie in den Feinschliff investieren.
Genau hier zeigen sich die größten Vorteile:
Früher, in meinem Dawanda-Shop, habe ich oft so schönes Feedback von Kundinnen bekommen für die liebevoll geschriebenen Produktbeschreibungen. Ich habe viel Zeit und Herzblut reingesteckt, um jedem Artikel einen eigenen Charme zu verleihen. Heute, wenn ich mir vorstelle, auf einen Schlag viele neue Produkte einzustellen, würde ich wahrscheinlich auch auf KI zurückgreifen, um schneller voranzukommen. Doch eines geht dabei unweigerlich ein Stück weit verloren: die individuelle Handschrift, die persönliche Note, die nur der Mensch einem Text mitgeben kann.

Die Kehrseite: KI macht auch Fehler
So beeindruckend KI auch klingt, die Technologie hat bisher klare Grenzen:
nicht der Captain!
Als kleines Experiment, hab ich ChatGPT mal eine Frage nach einer Veranstaltung gestellt. Es handelt sich um das Wiesenfest in Erbach. Der Haken war, dass es zwei Orte namens Erbach gibt. Es wurde von ChatGPT mehrfach betont, dass die Aussage absolut korrekt sei und das Wiesenfest in Erbach im Alb-Donau-Kreis das größte Volksfest der Region sei. Selbst mit dem Hinweis auf eine andere Postleitzahl, wurde immer noch daran festgehalten, es handle sich um das Erbach im Alb-Donau-Kreis. Am Ende waren wir dann aber doch einer Meinung.😉
Mensch & KI: Die goldene Mitte finden
Ich glaube KI ist weder ein Allheilmittel noch sollte man es verteufeln. Der Schlüssel liegt doch eigentlich darin, KI für sich als Werkzeug zu verstehen, als Hilfe und nicht als Ersatz, um etwas nicht selbst erledigen zu müssen.
Hier habe ich ein paar Tipps, wie du mit KI sinnvoll arbeiten kannst:
Praxisbeispiel: Blogartikel mit KI-Unterstützung
Angenommen, du willst einen Blogartikel über „Nachhaltige Mode“ schreiben:
Wenn du dich noch mehr für den Umgang mit KI und SEO interessierst, empfehle ich dir Lisas Blogbeitrag „KI und SEO – funktioniert das?“.

Fazit: KI inspiriert, der Mensch entscheidet.
Künstliche Intelligenz ist echt sehr hilfreich in der Content-Erstellung. Sie kann Prozesse wahnsinnig beschleunigen und Ideen liefern. Aber sie ersetzt nicht das menschliche Denken oder die kritische Prüfung und natürlich auch niemals die kreative Einzigartigkeit.
Merke dir: KI-Texte sind sehr ähnlich wie ein Navi beim Autofahren – praktisch und hilfreich. Aber wenn du blind vertraust, landest du schnell an einem ganz anderen Ort, nur weil er gleich heißt wie dein ursprüngliches Ziel …
Am Ende zählt immer noch der Mensch, der entscheidet, welche Inhalte veröffentlicht werden und er ist es auch, der die Verantwortung dafür übernehmen muss.

Hi, ich bin Deborah
Natürlich kannst du dir SEO-Wissen auch über YouTube, Blogartikel oder Kurse zusammensuchen. Kann man machen. Dauert nur manchmal länger als nötig und endet gern mit 17 offenen Tabs und noch mehr Fragezeichen. Und dann muss man das alles noch ausprobieren und rausfinden, was wirklich funktioniert.
In der SEO-Beratung geht es um deine konkreten Fragen, deine Website, dein Projekt oder deinen Workflow. Ich schaue mit dir drauf, ordne ein, erkläre und sage dir ehrlich, was ich sinnvoll finde – und was eher nach SEO-Beschäftigungstherapie klingt.
Seit 2016 beschäftige ich mich mit SEO und bringe zusätzlich meinen Blick als Softwareentwicklerin mit. Das hilft ziemlich oft, wenn SEO plötzlich technisch wird oder eine Website mal wieder macht, was sie will.








Hi Deborah,
wow, vielen Dank für den spannenden und gut aufbereiteten Artikel! Ich schreibe auch mal Content mithilfe von KI, aber fühle mich am wohlsten, wenn ich den Output als Überblick nehme und dann doch „in eigene Worte“ umschreibe. KI klingt halt nach KI. Und das ist auch okay. Aber ich glaube, dass sich zu viele Menschen daran gewöhnen und völlig vergessen, wie schön und gut „echte“ Sprache klingen kann. Sätze, bei denen nachgedacht wurde (wenn auch nur kurz), Wörter, die nicht inflationär verwendet werden – oder eben Wortspiele, die einfach passen. Du kannst dir ja mal von ChatGPT einen Witz erzählen lassen… Die finde ich teilweise so kurios und unlustig, dass ich sie nicht einmal verstehe, nachdem ich sie mir habe erklären lassen 😉
Liebe Grüße
Caro
Liebe Caro,
danke für deinen lieben Kommentar, das freut mich riesig 😉
Ich finde das hast du genau auf den Punkt gebracht. Und ja, Humor ist noch keine KI-Superkraft, eindeutig!
Ganz liebe Grüße
Deborah