Website durch „Noindex“-Tag ausgeschlossen – was tun?
Up-to-Date: 05.07.2026

Für dich, zum Mitnehmen
Was ein „Noindex“-Tag bedeutet.
Warum Websites plötzlich aus Google verschwinden. Und welche Schritte helfen können, damit deine Seiten wieder sichtbar werden.

Hinter der Tastatur
Lisa Augustin. Softwareentwicklerin, SEO-Nerd und Content-Creatorin, die freiwillig Google-Dokumentationen ließt, um den Algorithmus besser zu verstehen.

Hier bist du richtig, wenn…
deine Website plötzlich nicht mehr gefunden wird, du technische SEO-Probleme verstehen möchtest
oder herausfinden willst, warum einzelne Seiten nicht indexiert werden.
- Was ist das „Noindex"-Tag und wie funktioniert es?
- Zusammenhang mit der robots.txt und „nofollow"
- Wann wird das „Noindex"-Tag verwendet?
- Wann wird das „Noindex"-Tag zum Problem?
- Warum die Meldung in der GSC oft kein Problem ist
- Noindex nach Relaunch: ein teurer Fehler
- Lösungen für ein versehentlich gesetztes „Noindex"-Tag
- Fazit
- Was ist das „Noindex"-Tag und wie funktioniert es?
- Zusammenhang mit der robots.txt und „nofollow"
- Wann wird das „Noindex"-Tag verwendet?
- Wann wird das „Noindex"-Tag zum Problem?
- Warum die Meldung in der GSC oft kein Problem ist
- Noindex nach Relaunch: ein teurer Fehler
- Lösungen für ein versehentlich gesetztes „Noindex"-Tag
- Fazit
Das „Noindex“-Tag ist eine mächtige Möglichkeit, um Suchmaschinen gezielt zu steuern. Mit diesem kleinen Stück HTML kannst du Suchmaschinen wie Google mitteilen, dass eine bestimmte URL nicht indiziert werden soll. Doch manchmal taucht in der Google Search Console die Fehlermeldung „Durch ‚Noindex‘-Tag ausgeschlossen“ auf – und das sorgt für Verunsicherung.
Ist das ein Problem? Nicht immer! Häufig ist die Verwendung eines „Noindex“-Tags gewollt, in anderen Fällen kann es zu einem echten Sichtbarkeitsproblem werden. Besonders kritisch wird es, wenn ein „Noindex“-Tag aus Versehen gesetzt wurde, wie nach einem Relaunch oder einem WordPress-Update.

Was ist das „Noindex“-Tag und wie funktioniert es?
Das „Noindex“-Tag ist eine Anweisung im HTML-Code, die einer Suchmaschine wie Google mitteilt: „Diese Seite bitte nicht in den Index aufnehmen.“ Wenn das Tag gesetzt ist, wird die URL zwar gecrawlt, aber nicht indiziert und erscheint damit (in den meisten Fällen) nicht in den Suchergebnissen.
So wird das „Noindex“-Tag implementiert:
Das Tag wird direkt im Quellcode eingebaut, meist im <head>-Bereich der Seite:
<meta name="robots" content="noindex">
Falls du WordPress nutzt, kannst du auch im Backend über Einstellungen –> Lesen die Sichtbarkeit für Suchmaschinen steuern. Ist folgende Checkbox aktiviert, wird automatisch im Quellcode das Noindex-Tag gesetzt.
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Zusammenhang mit der robots.txt und „nofollow“
Neben dem „Noindex“-Tag gibt es zwei weitere Werkzeuge, die Suchmaschinen steuern. Und weil es bei den Begrifflichkeiten häufig zu Missverständnissen und falschen Interpretationen kommt, möchte ich dir das etwas genauer erklären.
robots.txt:
In der Datei robots.txt können Webmaster Suchmaschinen mitteilen, welche Bereiche der Website gecrawlt werden dürfen. Das „Disallow“-Kommando verhindert das Crawlen bestimmter Seiten oder Verzeichnisse. Beispiel:
User-agent: *
Disallow: /private/
Wichtig: Die robots.txt verhindert nur das Crawlen, nicht die Indizierung. Wenn eine URL trotzdem verlinkt ist, kann sie dennoch indiziert werden – hier kommt das „Noindex“-Tag ins Spiel.
„nofollow“-Tag:
Mit dem „nofollow“-Tag kannst du Suchmaschinen mitteilen, dass sie Links auf einer Seite nicht folgen sollen. Das wird oft bei Backlinks in Kommentarbereichen oder Affiliate-Links verwendet.
Wichtig: Dieser Tag verhindert aber nicht, dass die Seite bei Google indexiert wird.
Wann wird das „Noindex“-Tag verwendet?
Die Verwendung des „Noindex“-Tags ist in vielen Fällen sinnvoll. Es gibt zahlreiche Szenarien, in denen du Seiten bewusst von der Indizierung ausschließen möchtest:

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Wann wird das „Noindex“-Tag zum Problem?
Ein „Noindex“-Tag wird dann kritisch, wenn es versehentlich auf wichtigen Seiten gesetzt wird. Besonders schlimm ist es, wenn folgende Seiten betroffen sind:
Typische Ursachen:
Warum die Meldung in der GSC oft kein Problem ist
Die Fehlermeldung „Durch ‚Noindex‘-Tag ausgeschlossen“ in der Google Search Console, bedeutet nicht automatisch, dass etwas falsch läuft. Meistens ist sie nur ein Hinweis, dass bestimmte URLs bewusst von der Indizierung ausgeschlossen wurden.
Wie du betroffene Seiten findest:
In der Google Search Console kannst du im Bericht „Abdeckung“ den Indexierungsstatus deiner Seite überprüfen. Hier siehst du, welche Seiten durch „Noindex“ ausgeschlossen wurden. Klicke auf den Bericht, um die genaue Liste der betroffenen URLs zu sehen.
Noindex nach Relaunch: ein teurer Fehler
Besonders häufig passiert dieser Fehler nach einem Relaunch: Während der Entwicklung wird das „Noindex“-Tag auf der Staging-Umgebung bewusst gesetzt, damit Suchmaschinen die unfertige Seite nicht indexieren. Doch nach dem Livegang bleibt das Tag aktiv – und die neue Website wird immer unsichtbarer. Wenn in der Google Search Console dann immer mehr Seiten aus dem Index fallen, solltest du schleunigst handeln.
Diesen Fall hatte ich im Jahr 2024 übrigens zweimal auf dem Schreibtisch, dass eine Agentur vergessen hatte, das Noindex-Tag herauszunehmen und es erst nach Wochen bemerkt wurde.
Folgender Screenshot zeigt ein reales Beispiel eines Relaunches, bei dem das Noindex-Tag noch Wochen nach dem Relaunch aktiv war. Natürlich verändern sich bei so einem Relaunch auch die indexierten Seiten, weil eventuell Seiten weggelassen und weitergeleitet werden. Rankingveränderungen nach einem Relaunch sind also völlig normal, solange diese im Rahmen bleiben. Bei folgendem Beispiel sind aber immer mehr URLs aus dem Index geflogen, was zu einem massiven Rankingverlust führte.
Der Relaunch wurde Anfang Juni 2024 vollzogen und erst Mitte Juni 2024 wurde das Noindex-Tag bemerkt. Zu diesem Zeitpunkt wurde meine Hilfe angefordert, weil dem Unternehmen die Rankingverluste von wichtigen Seiten aufgefallen sind. Wir haben das Noindex-Tag sofort entfernt und Maßnahmen ergriffen. Nach 2 bis 3 Monaten waren wir wieder auf einem soliden Stand.
Folgen eines vergessenen „Noindex“-Tags:
Wie du es vermeidest:
Lösungen für ein versehentlich gesetztes „Noindex“-Tag
Falls dir auffällt, dass wichtige Seiten durch einen „Noindex“-Tag ausgeschlossen wurden, solltest du sofort handeln:
„Noindex“-Tag entfernen:
Passe die Einstellungen im CMS oder den Quellcode an. Wichtig: Prüfe alle betroffenen URLs.
Sitemap aktualisieren und neu einreichen:
Lade die aktualisierte Sitemap in der Google Search Console hoch. Das beschleunigt den Crawling-Prozess.
URL-Indexierung beantragen:
Nutze die Funktion „URL-Prüfung“ in der Google Search Console, um die Indexierung für betroffene Seiten manuell anzustoßen.
Geduld haben:
Es dauert oft mehrere Wochen, bis Google alle Änderungen verarbeitet und die Sichtbarkeit wiederherstellt.
Neue Inhalte veröffentlichen:
Aktualisiere bestehende Inhalte oder stelle neue Blogbeiträge online. Das signalisiert Google, dass deine Seite aktiv ist.
Backlinks aufbauen und interne Verlinkung stärken:
Frische Verlinkungen von anderen Seiten helfen, die Crawling-Frequenz zu erhöhen.
Fazit
Die Meldung „Durch ‚Noindex‘-Tag ausgeschlossen“ in der Google Search Console ist nicht immer ein Fehler, sondern oft nur ein Hinweis. Seiten wie Login-Bereiche oder Paginierungen werden bewusst von der Indizierung ausgeschlossen.
Problematisch wird es, wenn wichtige URLs wie die Startseite oder Blogartikel unabsichtlich mit „Noindex“ versehen wurden – besonders nach einem Relaunch oder Update. Mit regelmäßigen Checks in der Google Search Console, einem aufmerksamen Blick auf die robots.txt und durchdachten SEO-Einstellungen kannst du solche Probleme vermeiden.
Falls es doch passiert, gibt es klare Lösungswege – vom Entfernen des „Noindex“-Tags bis hin zur erneuten Einreichung der Sitemap. Denk daran: Geduld und eine proaktive Strategie sind der Schlüssel, um die Sichtbarkeit wiederherzustellen.
Hast du noch Fragen oder benötigst Unterstützung? Schreib mir gern – ich helfe dir weiter! 😊

Hi, ich bin lisa
Natürlich kannst du dir SEO-Wissen auch über YouTube, Blogartikel oder Kurse zusammensuchen. Kann man machen. Dauert nur manchmal länger als nötig und endet gern mit 17 offenen Tabs und noch mehr Fragezeichen. Und dann muss man das alles noch ausprobieren und rausfinden, was wirklich funktioniert.
In der SEO-Beratung geht es um deine konkreten Fragen, deine Website, dein Projekt oder deinen Workflow. Ich schaue mit dir drauf, ordne ein, erkläre und sage dir ehrlich, was ich sinnvoll finde – und was eher nach SEO-Beschäftigungstherapie klingt.
Seit 2016 beschäftige ich mich mit SEO und bringe zusätzlich meinen Blick als Softwareentwicklerin mit. Das hilft ziemlich oft, wenn SEO plötzlich technisch wird oder eine Website mal wieder macht, was sie will.






