WordPress backup Ratgeber

Up-to-Date: 06.07.2026

SEO-Tauschgeschaeft

Für dich, zum Mitnehmen

Kein Backup – Kein Mitleid. Welche Sicherungsstrategien sinnvoll sind. Und wie du Datenverlust vermeiden kannst, bevor es zu spät ist.

Hinter der Tastatur

Lisa Augustin. Softwareentwicklerin und WordPress-Fangirl die seit 2016 WordPress Seiten baut und schon einige Websites gerettet hat.

Planung Selbststaendige

Hier bist du richtig, wenn…

du eine WordPress-Website betreibst, deine Daten zuverlässig absichern möchtest oder nach einer einfachen Backup-Lösung suchst, die im Ernstfall wirklich funktioniert.

Backups sind für mich ein absolutes Muss. Als ich vor vielen Jahren den Gutenberg-Editor in der Betaphase ausprobierte, ging etwas schief. Das soll jetzt kein Seitenhieb gegen den Gutenberg sein – auf keinen Fall! Ich liebe den Editor und mittlerweile läuft er auch super stabil. Doch in der Anfangsphase war das anders. Ich musste damals ein Backup einspielen, aber da ich nur sporadisch gesichert hatte, verlor ich drei Blogbeiträgeinsgesamt 24 Stunden Arbeit waren dahin.

Seitdem nehme ich Backups sehr ernst. Doch wie kannst du deine WordPress-Website effektiv sichern? In diesem Ratgeber teile ich meine Erfahrungen und zeige dir, wie du deine Website vor Datenverlust schützt.

Warum sind Backups so wichtig?

Backups sind wichtig, um im Falle von Hackerangriffen, Serverausfällen oder menschlichen Fehlern schnell die Website wieder online zu bekommen. Ich habe es selbst erlebt: Ein Kunde wurde gehackt, aber wir konnten dank eines alten Backups die Seite schnell wiederherstellen. Ohne regelmäßige Sicherungen riskierst du nicht nur deine Inhalte, sondern auch wertvolle Arbeitszeit und Kunden.

Mein Geheimtipp: Verteilte Sicherungen

Aus meinen Erfahrungen habe ich die Bedeutung verteilter Sicherungen gelernt. Es reicht nicht aus, nur eine Kopie deiner Daten an einem Ort zu haben. Wenn dein Server gehackt wird, bringt dir die Sicherung, die auf dem Server liegt auch nicht mehr viel.

Verteilte Sicherungen bedeuten, dass du deine Backups an mehreren Orten speicherst – lokal auf einer externen Festplatte, in der Cloud (z.B. Dropbox oder Google Drive) und auf einem externen Server. Dies bietet zusätzlichen Schutz gegen Hardware-Ausfälle, Diebstahl, Naturkatastrophen oder andere unvorhergesehene Ereignisse. Indem du deine Sicherungen verteilst, stellst du sicher, dass du immer eine funktionierende Kopie deiner Daten hast, egal was passiert.

Hier siehst du meine verteilte Sicherung: Hosting, NAS und Dropbox.

Backup Konzept

Wie oft sollte man die Website sichern?

Die Häufigkeit der Backups hängt stark von der Aktivität deiner Website ab. Als allgemeine Regel gilt:

  • Tägliche Backups: Für Websites, die täglich neue Inhalte veröffentlichen, wie Blogs oder Nachrichtenseiten.
  • Wöchentliche Backups: Für Websites mit regelmäßigen, aber nicht täglichen Updates, wie Unternehmensseiten oder kleine Online-Shops.
  • Monatliche Backups: Für statische Websites, die selten aktualisiert werden.

Es ist wichtig, regelmäßig Sicherungen durchzuführen, um sicherzustellen, dass du immer eine aktuelle Version deiner Website hast.

Wie viele Sicherungen sollten behalten werden?

Ich hatte auch einen Kunden, der nur die letzten sieben Tage gesichert hatte. Als er mich kontaktierte, lief die Website schon seit einem Monat nicht mehr richtig. Das Backup reichte nicht aus, und wir mussten viel Zeit und Mühe investieren, um alles wiederherzustellen.

Die Anzahl der Backups, die du aufbewahrst, kann entscheidend sein, um verschiedene Szenarien abzudecken.

  • Mehrere Versionen: Es ist ratsam, mindestens drei bis fünf verschiedene Backup-Versionen zu behalten. So kannst du bei Bedarf auf eine frühere, funktionierende Version zurückgreifen.
  • Rotationsprinzip: Nutze ein Rotationsprinzip, bei dem alte Backups durch neue ersetzt werden. Dies spart Speicherplatz und stellt sicher, dass du immer aktuelle Sicherungen hast.
  • Langfristige Backups: Zusätzlich zu deinen regulären Backups kannst du monatliche oder vierteljährliche Backups für langfristige Archivierung aufbewahren. Diese können bei schwerwiegenden Problemen hilfreich sein, die erst spät entdeckt werden.
Wordpress Unterstützung

WORDPRESS BRAUCHT AB UND ZU EIN BISSCHEN LIEBE.

Updates, Backups, Sicherheit, Performance —
wir kümmern uns darum, bevor’s kritisch wird.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So erstellst du ein Backup

Ich nutze gerne das Plugin UpdraftPlus zur Datensicherung. Da reicht die kostenlose Version vollkommen aus. Daher kommt jetzt auch eine Anleitung für die Sicherung via UpdraftPlus. Solltest du ein anderes Plugin verwenden, dann findest du sicher eine Anleitung auf der Herstellerwebsite des Plugins.

  • Installation: Gehe in dein WordPress-Dashboard, navigiere zu „Plugins“ und installiere UpdraftPlus.
  • Einstellungen: Konfiguriere das Plugin unter „Einstellungen“ > „UpdraftPlus Backups“. Wähle aus, welche Teile deiner Website gesichert werden sollen (Datenbank, Dateien, Plugins, Themes).
  • Speicherort wählen: Verbinde einen Cloud-Speicher wie Dropbox oder Google Drive. Wenn du keinen Speicherort wählst, wird die Sicherung dort gespeichert, wo deine Website gehostet ist.
  • Backup erstellen: Klicke auf „Jetzt sichern“ und warte, bis der Vorgang abgeschlossen ist.
  • Wiederherstellen: Gehe zu „Einstellungen“ > „UpdraftPlus Backups“, wähle das gewünschte Backup aus und klicke auf „Wiederherstellen“.
Updraft Plus
  • Dateien sichern: Verbinde dich mit deinem Server über FTP (z.B. mit FileZilla) und lade das gesamte WordPress-Verzeichnis herunter.
  • Datenbank sichern: Melde dich bei phpMyAdmin an, wähle die Datenbank deiner WordPress-Installation und exportiere sie als SQL-Datei.
  • Wiederherstellen: Lade die gesicherten Dateien via FTP auf deinen Server hoch und importiere die Datenbank in phpMyAdmin.

Fazit

Hier nochmals das Wichtigste auf einen Blick:

  • Regelmäßigkeit: Stelle sicher, dass du regelmäßig ein Backup erstellst, bei sehr aktiven Websites sogar täglich.
  • Speicherorte: Verwende verschiedene Speicherorte wie Cloud-Dienste, externe Festplatten und Server.
  • Automatisierung: Nutze Plugins, um den Backup-Prozess zu automatisieren und vergiss nicht, diese regelmäßig zu überprüfen.

Ansonsten bleibt mir noch zu sagen:

Lisa augustin seo expertin

Hi, ich bin lisa

Natürlich kannst du dir SEO-Wissen auch über YouTube, Blogartikel oder Kurse zusammensuchen. Kann man machen. Dauert nur manchmal länger als nötig und endet gern mit 17 offenen Tabs und noch mehr Fragezeichen. Und dann muss man das alles noch ausprobieren und rausfinden, was wirklich funktioniert.

In der SEO-Beratung geht es um deine konkreten Fragen, deine Website, dein Projekt oder deinen Workflow. Ich schaue mit dir drauf, ordne ein, erkläre und sage dir ehrlich, was ich sinnvoll finde – und was eher nach SEO-Beschäftigungstherapie klingt.

Seit 2016 beschäftige ich mich mit SEO und bringe zusätzlich meinen Blick als Softwareentwicklerin mit. Das hilft ziemlich oft, wenn SEO plötzlich technisch wird oder eine Website mal wieder macht, was sie will.

Ins Gästebuch eintragen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, sondern dient nur dem Spam-Schutz.